FAQ: Häufig gestellte Fragen beim Zahnarzt

Ein Besuch beim Zahnarzt ist nicht nur wegen der Angst vor Schmerzen unheimlich. Die Zahnarztpraxis ist eine oft unbekannte Welt, in der man als Angstpatient viele Fragen und nur wenige Antworten hat. Doch das muss nicht sein.

Heute beantworten wir oft gestellte Fragen von Patienten, die das erste Mal nach langer Abstinenz wieder den Weg zum Zahnarzt wagen. Und vielleicht nehmen wir Ihnen so ein bisschen die Angst vor der Zahnnehandlung.

Ist eine Sanierung bei meinem Gebisszustand noch möglich?

Wenn Sie seit Jahren nicht beim Zahnarzt waren, dann fragen Sie sich vielleicht, ob bei Ihnen überhaupt noch etwas zu retten ist. Keine Sorge! Grundsätzlich gilt: Sofern überhaupt noch Zähne im Gebiss vorhanden sind, ist eine Sanierung möglich. Welche Methoden zur Zahnsanierung angewendet werden, entscheidet Ihr Zahnarzt von Fall zu Fall. Komplettsanierungen bedeuten zwar einen zeitlichen und finanziellen Aufwand, die Verbesserung der Lebensqualität wiegt den Einsatz allerdings auf.

Auch wenn Sie sich für Ihre Zähne schämen – suchen Sie den Zahnarzt Ihres Vertrauens auf und lassen Sie sich beraten, welche Lösungen für Sie in Frage kommen. Von Füllungen und Kronen über Brücken und Implantate bis hin zum vollwertigen Zahnersatz: Die Möglichkeiten, Ihnen wieder zu einem strahlenden Lächeln zu verhelfen, sind vielfältig.

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Was bedeutet es, wenn mein Zahnfleisch blutet?

Wenn es beim Zähneputzen blutet, dann ist das nicht etwa ein notwendiges Übel, sondern weist auf ein Problem mit dem Zahnfleisch hin. Die häufigste Ursache für Zahnfleischbluten ist mangelnde Mundhygiene: beim Putzen werden nicht alle Stellen gesäubert, sodass Bakterien sich vermehren können und eine Entzündung des Zahnfleischs hervorrufen. Das Problem mit einer solchen Gingivitis: Unbehandelt entwickelt sie sich weiter zu einer chronischen Entzündung – eine Parodontitis entsteht, die sich auf den gesamten Zahnhalteapparat ausbreitet. Der Knochen baut sich ab, die Zähne lockern sich und fallen schließlich gänzlich aus.

Daher sollten Sie Zahnfleischbluten in jedem Fall als Warnsignal ernstnehmen. Durch gründlicheres Putzen und eine regelmäßige Zahnreinigung lässt es sich in den Griff bekommen. Übrigens: Zahnfleischbluten kann auch andere Gründe haben, wie z.B. körperliche Krankheiten oder Mangelzustände. Lassen Sie sich also unbedingt von Ihrem Zahnarzt beraten.

Sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wirklich so wichtig?

Kurz gesagt: Ja! Nur mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen – ideal ist zweimal bis viermal jährlich – können Sie sicher sein, dass Ihr Gebiss sich in gutem Zustand befindet. Ihr Zahnarzt kann Sie nämlich schon vor dem Auftreten von Erkrankungen wie Karies oder Parodontitis auf etwaige Problemstellen hinweisen und Ihnen Tipps zur besseren Pflege geben. Verschleppte Zahnkrankheiten sind viel aufwändiger zu heilen als eine Problem, das schon rechtzeitig erkannt und behoben wird.

Außerdem ist der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt so wichtig, damit Sie Ihr Bonusheft füllen können. Ist es sauber und lückenlos geführt, gibt es nach frühestens fünf Jahren einen Extra-Zuschuss von der Krankenkasse, falls einmal ein Zahnersatz nötig wird. So sparen Sie Geld und tun gleichzeitig etwas für den Erhalt Ihrer Zahngesundheit.

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Ist nächtliches Zähneknirschen schädlich?

Wenn es im Rahmen bleibt, ist nächtliches Zähneknirschen nicht schädlich. Etwa 20 Minuten pro Nacht sind normal und werden vom Gebiss gut verkraftet. Wenn das nächtliche Knirschen allerdings überhandnimmt, sollten Sie Ihren Zahnarzt aufsuchen.

Übermäßiges Zähneknirschen kann zu körperlichen Beschwerden führen. Die Liste ist lang: Verspannungen im Halsbereich, Kopfschmerzen, schmerzende Gesichtsmuskulatur und sogar Tinnitus (Ohrgeräusche) können zu den Folgen zählen. Und die Zähne werden vom ständigen Druck ebenfalls beeinträchtigt: Sie sind sichtbar abgeschliffen, der Zahnschmelz wird rissig, oder die Zähne brechen vollends ab. Doch so weit sollten Sie es gar nicht erst kommen lassen: sprechen Sie das Thema rechtzeitig vorher bei Ihrem Zahnarzt an.

Wie lange muss ich nach der Zahnextraktion mit Schmerzen rechnen?

Während einer Zahnextraktion spüren Sie aufgrund der Betäubung keinen Schmerz. Wenn die Anästhesie dann nachlässt, können sich auch Schmerzen melden. Diese sind ganz normal, da die Wunde nun verheilt. Wenn alles normal verläuft, klingen sie im Laufe der nächsten Tage ab. Ihr Zahnarzt kann Ihnen für diese Zeit ein Schmerzmittel verschreiben.

Falls die Schmerzen aber anhalten oder womöglich schlimmer werden, sollten Sie vorsichtshalber noch einmal bei Ihrem Zahnarzt vorstellig werden. Das kann besonders dann der Fall sein, wenn der entfernte Zahn zuvor stark entzündet war.

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Ist es wichtig, verlorene Zähne zu ersetzen?

Egal ob ein Zahn von selbst ausgefallen ist oder vom Zahnarzt extrahiert wurde : sofern es sich nicht um einen Weisheitszahn handelt, ist ein Zahnersatz in Form einer Brücke oder eines Implantats angeraten. Nicht nur aus Gründen der Ästhetik: Ein fehlender Zahn kann auch dazu führen, dass die umliegenden Zähne sich verschieben. Dies kann zu Asymmetrien im Gesicht und Kiefergelenkschmerzen führen.

Eine Zahnlücke ist auch schwierig zu reinigen, da sich in den Nischen leichter Bakterien sammeln können. Dies bedroht die umliegenden Zähne. Nächtliches Zähneknirschen und daraus folgende Verspannungen können ebenfalls die Folge von Zahnlücken sein. Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt über mögliche Lösungen für einen Zahnersatz.

Schonende Zahnmedizin: digitales Röntgen

Bei der Untersuchung der Zähne verlässt sich der Zahnarzt nicht nur auf ein Patientengespräch und eine Sichtkontrolle. Zur vollständigen zahnmedizinischen Untersuchung und Beurteilung wird Ihr Zahnarzt oftmals auch eine Röntgenaufnahme Ihres Mundbereichs anfertigen.

Warum eigentlich Röntgen?

Einige Stellen im Mund lassen sich nicht mit dem bloßen Auge untersuchen. Dazu zählen schwer zugängliche Stellen wie die Zahnzwischenräume, aber auch das Innere der Zähne, die Zahnwurzeln und der Kieferknochen.

Mithilfe von Röntgenaufnahmen entdeckt Ihr Zahnarzt Defekte an Füllungen, Probleme am Kieferknochen oder tiefsitzende Karies zwischen Zahn und Zahnwurzel. Auch Mängel an Kronen und Brücken, Entzündungen oder Zysten bleiben nicht länger verborgen. Und sogar Wurzelbehandlungen können live kontrolliert werden.

Die meisten modernen Praxen sind dabei vom analogen Röntgen auf das digitale Röntgen umgestiegen. Das digitale Röntgen gilt dabei als weitaus schonender, da Patienten während des Röntgenvorgangs weniger Strahlung ausgesetzt sind.

Je nach Bedarf wird nur ein einzelner Zahn mithilfe der Strahlen unter die Lupe genommen – oder Ihr Zahnarzt lässt mittels Panorama-Schichtaufnahme Ihr gesamtes Gebiss ablichten.

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Ihre Vorteile beim digitalen Röntgen

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Wir beraten Sie auch zu digitalem Röntgen.

Der Ablauf des digitalen Röntgens unterscheidet sich für Patienten nicht großartig von der analogen Methode. Bei der digitalen Variante wird das Bild statt auf einem Film auf einer digitalen Speicherfolie oder direkt auf einem Sensor aufgenommen.

Digitales Röntgen ist minimalinvasiv und schmerzt nicht. Wiederholungen wegen Entwicklungsfehlern sind nicht nötig.

Sie als Patient profitieren gleich mehrfach, wenn Ihr Zahnarzt digital röntgt. Zum Einen müssen Sie nicht lange auf Ergebnisse warten: die lange Entwicklungszeit entfällt, denn Ihr Zahnarzt erhält die Aufnahme direkt innerhalb weniger Minuten, bzw bei Sensortechnik sofort. Anschließend kann er den Befund direkt mit Ihnen am Monitor besprechen.

Ein weiterer ganz entscheidender Vorteil des digitalen Röntgens ist die verminderte Strahlenbelastung, der Sie als Patient ausgesetzt sind. Die digitale Methode ist daher weitaus schonender als das konventionelle Röntgen. Ihr Zahnarzt wird das Röntgen selbstverständlich trotzdem nur mit Bedacht einsetzen.

 

Digitales Röntgen unterstützt Ihren Zahnarzt bei der Diagnose

Das digitale Röntgen hält auch für den Zahnarzt vielerlei Vorteile bereit: die Röntgenbilder besitzen eine bessere Bildqualität und lassen sich digital nachbearbeiten. Dadurch können Zahn- und Knochenstrukturen besser analysiert werden. Zusätzlich werden weder Dunkelkammer noch Chemikalien zur Entwicklung benötigt – ein gutes Gewissen gegenüber der Umwelt.

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Angstfrei leben – so fühlt es sich an

Jahrelang waren Sie nicht beim Zahnarzt, aus Angst. Die Vorstellung, auf dem Behandlungsstuhl zu sitzen, lässt bei Ihnen den Angstschweiß ausbrechen. Aber wissen Sie was? Das Gefühl, nachdem Sie Ihren ersten Zahnarztbesuch seit Jahren erfolgreich hinter sich gebracht haben, ist unbeschreiblich!

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Wir geben Ihnen heute einen Ausblick auf die Gedanken und Gefühle, die Sie erwarten, wenn Sie Ihre Angst meistern.

Der Weg aus der Angst

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Zahnarztangst überwindet man nicht mal eben so. Es ist ein Prozess, ein langer Weg, der Kraft und Mut kostet. Doch es lohnt sich! Denn Sie schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie tun Ihrem Körper und Ihrer Seele gleichermaßen Gutes, wenn Sie sich Ihrer Angst stellen.

Vor dem ersten Zahnarztbesuch werden Sie sicherlich ein großes Zittern verspüren. Je näher der Termin rückt, desto unruhiger werden Sie. Sie schlafen schlecht, wollen den Termin absagen oder einfach nicht hingehen. Absolut verständlich!

Doch Sie halten durch. Denn genauso, wie Vorfreude oft die schönste Freude ist, so ist auch die Angst vor dem gefürchteten Zahnarztbesuch schlimmer als das eigentliche Ereignis. Seien Sie also tapfer, nehmen Sie Ihre letzten Reserven zusammen und stellen Sie sich dem Zahnarztbesuch.

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Wir können Ihnen verraten: Das Gefühl nach dem ersten Zahnarzt-Besuch seit Jahren entschädigt Sie voll und ganz. Denn Sie haben sich Ihrer Angst gestellt, durchgehalten und Ihr Schicksal selbst in die Hand genommen. Und Sie haben es überstanden! Einfach unbeschreiblich! Es ist eine emotionale Achterbahnfahrt, aber jetzt wissen Sie, dass Sie alles schaffen können, was Sie sich vorgenommen haben!

Und dann realisieren Sie: Die psychischen Schmerzen, die Sie sich durch Ihre Zahnarztangst zugefügt haben, waren viel schlimmer als die Behandlung in der Praxis. Und dieses Wissen macht folgende Behandlungen erträglicher. Allein der Verlust der psychischen Belastung steigert Ihre Lebensqualität. Nicht nur Ihr körperliches Befinden, sondern auch Ihre mentale Verfassung bessert sich.

Endlich angstfrei leben

Mit der Überwindung Ihrer Angst fällt Ihnen eine riesige Last von den Schultern. Sie fühlen sich leicht, frei und mutig. Sie haben gelernt, die Angst loszulassen. Sie können wieder Sie selbst sein. Sie können gutes Essen wieder genießen, Sie können wieder unbeschwert lachen, Sie können wieder ausgelassen feiern. Sie können wieder leben!

Vielleicht können Sie es auch gar nicht recht glauben, dass die Angst nun nicht mehr ihr Leben beherrscht. Nehmen Sie solche Momente der Selbstreflexion zum Anlass, sich selbst zu auf die Schulter zu klopfen und genießen Sie es, einfach nur glücklich zu sein.

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Am liebsten würden Sie durch die Straßen springen und Ihren Triumph lauthals herausschreien. Gratulieren Sie sich selbst, tanzen Sie, feiern Sie sich! Sie haben es sich verdient! Jetzt können Sie die Energie wieder auftanken, die der Kampf gegen die Angst gekostet hat. Genießen Sie Ihre neu verdiente Lebensqualität.

Und Sie wissen: Es wird nie wieder so werden, wie es einmal war. Sie werden in Zukunft Ihre Angst im Griff halten. Denn dazu haben Sie die Kraft. Sie beherrschen die Angst; die Angst beherrscht nicht länger Sie. Mit Ihrer neu geschöpften Zuversicht auf das Leben können Sie nun das nächste Projekt angehen – was auch immer es sein mag. Ihr neues Leben fängt an!