Lachgassedierung für Angstpatienten

Lachgas-Einleitung

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Sie schließen die Augen. Die Nasenmaske sitzt leicht auf Ihrem Gesicht auf. Zarter Duft von frischen Pfirsichen steigt Ihnen in die Nase. Genau, wie Sie es sich gewünscht haben. Sie spüren, wie Ihr galoppierender Herzschlag sich langsam beruhigt. Zufrieden atmen Sie tiefer ein.

Ihre Muskeln lockern sich. Ihr Geist entspannt sich. Sie sind nicht mehr verkrampft. Sie lassen sich treiben. Endlich… Tiefe Zufriedenheit umfängt sie.

Lokale Anästhesie

Eine ruhige, vertraute Stimme erkundigt sich nach Ihrem Befinden. Langsam und bedacht antworten Sie. Ja, Sie fühlen sich gut. Tiefenentspannt. Ihr Bewusstsein gleitet ruhig dahin. Sie lächeln. Dieser Moment ist perfekt. So kann es bleiben.

Sie öffnen die Augen blicken sich träge um. Ihr Zahnarzt sitzt neben Ihnen und bereitet die Betäubungsspritze vor. Sie haben keine Angst. Wovor sollten Sie auch Angst haben? Alles ist so ruhig, so angenehm. Schon ist die Spritze gesetzt. Sie spüren den Stich, aber die Schmerzempfindung macht Ihnen nichts aus. Wie auf Wolken gleiten Sie dahin. Ihr Herz schlägt ruhig, stetig, Schlag für Schlag.

Behandlung unter Lachgas

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Die Behandlung beginnt. Sie stören sich nicht daran. Wie gewünscht öffnen Sie Ihren Mund. Ihr Zahnarzt kümmert sich gut um sie, das wissen Sie. Mit leichtem Interesse verfolgen Sie, was er tut. Doch es ist eigentlich nicht wichtig. Nichts ist so wichtig, dass es Ihnen Sorgen bereiten könnte.

Sie fühlen sich wie in Trance. Entspannt. Ruhig. Angstfrei. Die Zeit hat eine andere Qualität hier. Die Sekunden gleiten rasend schnell und doch geschmeidig an Ihren vorbei. Sie werden zu Minuten, türmen sich auf, ziehen an Ihnen vorüber. Ehe Sie sich versehen, ist die Behandlung schon vorbei. So schnell kann das doch gar nicht gehen?

Lachgas-Ausleitung

Sie schließen Ihren Mund wieder. Ihr Zahnarzt lehnt sich zurück und justiert einen Regler an dem Gerät, das neben Ihnen steht. Langsam erwachen Sie aus Ihrer Trance. Ihr Geist kommt zurück in die wirkliche Zeit. Sie fühlen sich wach und ausgeruht. Sie blicken Ihren Zahnarzt an und deuten ein Lächeln an. Ihr Mund ist noch taub von der Anästhesie. Es fühlt sich angenehm dumpf an. Sie haben es geschafft.

Das also war die Zahnbehandlung, vor der Sie so viel Angst hatten. Sie haben sie wie im Traum erlebt. Und es war kein Alptraum. Ganz im Gegenteil! Zufrieden springen Sie auf. Ihr Zahnarzt schüttelt Ihnen die Hand und verabschiedet sich von Ihnen. In ein paar Minuten dürfen Sie schon wieder am Straßenverkehr teilnehmen. Als Sie zum Parkplatz gehen, stellen Sie fest: Sie freuen sich schon fast auf den nächsten Zahnarztbesuch. Wer hätte das gedacht…?

Lachgas für Angstpatienten

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So äußert sich Zahnarztangst – Gängige Reaktionen bei Angstpatienten

Herzrasen, Angstgedanken und der übermäßige Wunsch, sich dem Zahnarztbesuch nicht stellen zu müssen. Als Betroffener von Zahnarztangst kennen Sie diese Furchtreaktionen. Doch Sie sind nicht allein: Zwischen 60% und 80% aller Deutschen haben Angst vor dem Zahnarzt, wie eine Studie aus dem Jahr 2000 zeigt. Davon stufen sich etwa 20% als hochängstlich ein, und 5% vermeiden die Behandlung gänzlich.

Kein Wunder, denn als Angstpatient machen Sie eine wahre Achterbahnfahrt an Emotionen durch, die Sie erleiden müssen. Diese lassen sich in drei Kategorien aufteilen: Körperliche Reaktionen, kognitives Erleben und Verhaltensanpassung.   angst-weisheit-bannen-zitat

Zahnarztangst – Körperliche Reaktionen

Als Betroffener von Zahnbehandlungsphobie kennen Sie die Reaktionen Ihres Körpers auf eine akute Angstreaktion: Herzrasen, steigender Blutdruck, erhöhte Atemfrequenz. Dies alles sind typische Reaktionen in einer Furchtsituation.

Sie treten auch bei anderen Phobien auf. Die Angst vor dem Bohrer äußert sich körperlich (fast) genauso wie die krankhafte Furcht vor Spinnen, Höhen, Flugzeugreisen oder Clowns. In allen Fällen werden sogenannte „Fight-Flight“-Reaktionen ausgelöst. Der Körper bereitet sich vor – auf einen Kampf oder eine Flucht. Eigentlich ein sinnvoller physiologischer Vorgang, der bei einer Phobie jedoch unangemessen ist.

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So ähnlich sich die körperlichen Reaktionen über die verschiedenen Angststörungen hinweg auch sind, es gibt auch Unterschiede von Zahnarztangst zu anderen Phobien. Betroffene von Angststörungen, die sich auf Blut, Spritzen oder Injektionen beziehen, kennen auch Ohnmachtsanfälle, die vom plötzlichen Absacken von Blutdruck und Herzrate stammen. Diese Reaktion ist für Zahnbehandlungsphobiker eher untypisch. Stattdessen bekommen Sie bei der Aussicht auf einen Zahnarztbesuch eher Herzrasen, verkrampfen sich und beginnen zu schwitzen.

Zahnarztangst – Kognitives Erleben

Neben den körperlichen Reaktionen leiden Sie als Betroffener auch unter einem verzerrten kognitiven Erleben. Sie kämpfen mit Angstgedanken, die nur schwer unter Kontrolle zu halten sind. Dabei gibt es drei verschiedene Arten von Angstgedanken. Nicht immer treten alle drei Typen auf, es ist aber durchaus möglich.

Sehr häufig sind die sogenannten Katastrophisierungen: Ihre Fantasie malt sich in den schillerndsten Farben aus, wie die Behandlung ablaufen wird. Und dabei wird kein Katastrophenszenario ausgelassen. Sie überschätzen die Wahrscheinlichkeit für Schmerzen und Sie sind der festen Überzeugung, dass die Behandlung sicherlich nicht gut ausgehen wird. Für rationale Argumente sind Sie in diesem Moment nicht zugänglich. Auch wenn Ihr Verstand genau weiß, dass Ihre Ängste irrational sind, sie lassen sich dennoch nicht abschalten.

Bildhaft stellen Sie sich Behandlungsfehler vor, und Sie wissen einfach, dass Schmerzen garantiert sind. Und die Vorstellung, keinerlei Einfluss auf die Behandlung nehmen zu können und dem Bohrer vollständig ausgeliefert zu sein? Ein Graus!

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Auch Scham- und Peinlichkeitsgedanken sind sehr häufig: Diese Angstgedanken entwickeln sich meist im Laufe der Jahre als Folge der Vermeidung von Zahnarztbesuchen. Sie wissen, dass eine Behandlung eigentlich längst überfällig ist, dass Ihr Gebiss sich nicht gerade in bestem Zustand befindet, und dass Sie dringend etwas tun sollten. Und dafür schämen Sie sich.

Was, wenn das Praxisteam Sie negativ bewertet? Was, wenn man sich über Ihre Furcht lustig macht? Was, wenn selbst der hartgesottenste Zahnarzt beim Anblick Ihrer Zähne die Nase rümpft? Mit diesen Gedanken sind Sie nicht allein. Viele Zahnarztangst-Betroffene haben damit zu kämpfen.

Mit sogenannter Ich-Insuffizienz haben weniger Betroffene zu kämpfen: Dabei handelt es sich um die Überzeugung, dass das Scheitern der Behandlung auf die eigene Person zurückzuführen ist. Gedanken dieser Art könnten zum Beispiel sein: „Ich werde vor Angst zittern und nicht stillhalten können, und dann rutscht der Zahnarzt deswegen mit dem Bohrer ab.“

All diese Ängste sind bei einem guten Zahnarzt unbegründet. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie sich ausreichend Zeit nehmen, den richtigen Zahnarzt zu finden. Jemand, dem Sie vertrauen und der Sie einfühlsam durch die Behandlung führt.

Zahnarztangst – Verhaltensanpassung

Niemand stellt sich gerne seiner Angst. Daher passen Sie als Betroffener Ihr Verhalten an, um die negativen Reaktionen Ihres Körpers und Ihrer Psyche auf die Angst nicht aushalten zu müssen. Die meisten Zahnbehandlungsphobien sind klassische Konditionierungen: Sie haben schmerzhafte oder unangenehme Erlebnisse gemacht und daraus gelernt, diese zukünftig zu vermeiden.

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Das geschieht auf mehrere Arten. Zum Einen bemühen Sie sich, gar nicht erst in die Situation zu kommen auf, dem Zahnarztstuhl zu liegen. Sie tun alles, um den Zahnarztbesuch zu vermeiden. Die meisten Betroffenen gehen daher über Jahre oder sogar Jahrzehnte nicht zum Zahnarzt, im Durchschnitt sieben Jahre. Es sind aber auch Vermeidungsdauern von bis zu 60 Jahren bekannt.

Eine weitere Vermeidungsstrategie ist die Flucht. Haben Sie schon einmal einen Termin beim Zahnarzt ausgemacht und diesen doch wieder platzen lassen? Haben Sie schon einmal vor der Tür der Praxis kehrtgemacht und sind förmlich geflüchtet? Haben Sie vielleicht sogar schon einmal nach der Anmeldung das Wartezimmer wieder verlassen, um sich der Behandlung nicht stellen zu müssen? Schämen Sie sich nicht: Vielen Betroffenen geht es genauso!

Zahnarztangst ist für Sie als Betroffenen alles andere als trivial. Aber die Forschung auf diesem Gebiet zeigt: Sie sind nicht allein! Für Ihre Reaktionen und Gefühle brauchen Sie sich nicht zu schämen. Im Gegenteil; Sie befinden sich in bester Gesellschaft. Wie sagte schon Goethe: „Die ganze Welt ist voll armer Teufel, denen mehr oder weniger Angst ist.“

Schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt

topdentiscolognemaulikgrZahnarztangst kann viele Auslöser haben. Schlechte Erfahrungen bei vorherigen Zahnarztbesuchen zählen häufig zu den Gründen für Panik vor der Zahnbehandlung. Diese Erfahrungen können so vielfältig sein wie die Betroffenen, die unter ihnen leiden mussten.

Vielfach stammen solche schlechten Erfahrungen beim Zahnarzt aus der Kindheit, aber auch Erwachsenen verleidet ein verständnisloser oder grober Zahnarzt oft die Sorge um die eigene Mundgesundheit.  Und egal, ob die Erfahrungen lediglich unangenehm oder schlichtweg traumatisierend waren: Als Patient auf dem Behandlungsstuhl befindet man sich in einer verwundbaren Position. Deshalb ist von Seiten des Praxisteams immer Rücksicht, Fürsorge und Verständnis gefragt.

Erfahrungen von Angstpatienten beim Zahnarzt

Folgende Erfahrungen beim Zahnarzt kommen leider auch heute immer noch viel zu häufig vor und sind oft Verursacher von Zahnarztangst:

  • Rücksichtslosigkeit: Ein rücksichtsloser Zahnarzt wird im Laufe seiner Laufbahn viele Patienten zu Angstpatienten machen. Denn wenn der Doktor die Schmerzen seiner Patienten nicht ernstnimmt, verletzt er sie doppelt – durch das physische Leiden, das er auslöst, und durch den Vertrauensbruch, der sich oft zu einer handfesten Zahnbehandlungsangst auswächst. Tun Sie sich einen solchen Zahnarzt nicht an! Ihr Zahnarzt sollte Sie und Ihre Sorgen, Ängste und Schmerzen stets ernst nehmen.
  • Unfreundlichkeit: Auch wenn Freundlichkeit auf den ersten Blick nicht zu den Hauptqualitäten eines Zahnarztes zählt, so haben Sie doch ein Recht darauf, anständig behandelt zu werden. Plumpe Rügen zur Mundhygiene, schlecht gelaunte Vorwürfe und Sticheleien auf Ihre Kosten gehören nicht in eine professionelle Praxis.
  • Mangelndes Einfühlungsvermögen: Mit Angst geht oft auch Scham einher. Ein Zahnarzt ohne Einfühlungsvermögen macht Ihnen zusätzlich zur Belastung durch die Angst noch ein schlechtes Gewissen, weil Sie sich in seinen Augen nicht ausreichend um Ihre Zähne kümmern und beschämt Sie. Er erkennt nicht, dass gerade der Gang zum Zahnarzt Sie bereits eine immense Überwindung kostet. Dabei ist gerade bei Angstpatienten Empathie gefragt!
  • Ungeduld: Ein ungeduldiger Zahnarzt ist ein schlechter Zahnarzt. Er nimmt sich keine Zeit für Behandlungen und fertigt Sie auf dem Behandlungsstuhl hektisch ab. Oft färbt diese Ungeduld auf die gesamte Praxis ab: Am Telefon, am Empfang, bei den Vorgesprächen und bei der Untersuchung ist immer die Uhr im Blick. So können Sie sich nicht entspannen! Und unnötige Verkrampfungen sind nicht gerade angstlösend…
  • Inkompetenz: Auch das kommt leider vor. Fehlerhafte oder unvollständige Diagnosen sowie Zahnprobleme, die nicht oder zu spät erkannt werden. Hier hilft nur: Zahnarzt-Bewertungen vergleichen, Empfehlungen von Freunden einholen und auf regelmäßige Fortbildungen Ihres Arztes achten. Im Zweifelsfall: Suchen Sie einen Spezialisten für Ihr Leiden auf, der genau weiß, was er tut.
  • Gier: Und auch diese schwarzen Scharfe gibt es in unserem Beruf. Gierige Zahnärzte empfehlen Luxus-Sanierungen, wo diese gar nicht notwendig sind, ohne Rücksicht auf den Geldbeutel und die Psyche des Patienten. Gerade bei kostspieligen Eingriffen kann es nicht schaden, noch eine zweite Meinung einzuholen.

topdentiscolognedeazevedo2Sollten Sie ebenfalls derartige Erfahrungen bei Ihrem Zahnarzt gemacht haben oder immer noch machen: Scheuen Sie sich nicht, Ihren Zahnarzt zu wechseln! Denn auch wenn ein Besuch beim Zahnarzt nicht immer angenehm ist, so müssen Sie sich das Leben dennoch nicht schwerer machen, als nötig.

Suchen Sie sich einen guten Zahnarzt, der verständnisvoll, fair und einfühlsam ist. Der Ihre Sorgen und Nöte ernstnimmt. Bei dem Sie sich darauf verlassen können, dass die Betäubung wirkt und dass Sie keine Schmerzen aushalten müssen. Ein Zahnarzt, dem Sie vertrauen können, und bei dem Sie Ihre alten, negativen Erfahrungen durch neue, positive Momente ersetzen können.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! Und falls Sie im Kreis Köln wohnen: Schauen Sie doch mal bei uns vorbei!

Zahnimplantat

Zahn-Implantate – die wichtigsten Fakten

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die dazu dienen, fehlende Zähne zu ersetzen. Sie bilden eine feste Basis für den Zahnersatz, der durch das Implantat direkt im Kiefer verankert wird. Implantate sind heutzutage von hoher Qualität, sodass das Ergebnis kaum von natürlichen Zähnen zu unterscheiden ist.

Warum sind Implantate notwendig?

Implantate sind notwendig, wenn ein oder mehrere verlorene Zähne ersetzt werden müssen, oder wenn ein zerstörter Zahn nicht wieder zu sanieren ist und daher gezogen werden muss. Gründe für den Verlust von Zähnen sind zum Beispiel:

  • Karies
  • Zahnfleischerkrankungen
  • Unfälle mit Zahnverletzungen
  • Genetische Faktoren
  • Übermäßige Abnutzung

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Implantate bieten Ihnen zahlreiche Vorteile. In erster Linie denken Sie jetzt vielleicht an ästhetische Aspekte. Klar, wer hätte nicht gern ein strahlendes Lächeln? Ein fester Zahnersatz kann aber auch aus anderen Gründen sinnvoll sein:

  • Verbesserte Aussprache: Schlecht sitzende Gebisse können zu undeutlicher Aussprache führen, wenn sie im Mund herumrutschen. Mit Implantaten gehört die Angst vor verrutschenden Prothesen der Vergangenheit an.
  • Verbesserte Essgewohnheiten: Ein unvollständiges Gebiss oder rutschender Zahnersatz kann die Nahrungsaufnahme verkomplizieren. Das ist nicht nur ärgerlich und macht die täglichen Mahlzeiten zur Qual. Es kann schlimmstenfalls auch zu Folgeerkrankungen führen.
  • Verbesserte Lebensqualität: Ein künstliches Gebiss benötigt separate Pflege. Implantate hingegen pflegen Sie wir Ihre normalen Zähne auch, alles in einem Rutsch.
  • Verbesserte Zahngesundheit: Zahnersatz-Lösungen wie Brücken erfordern es oft, dass gesunde Zähne abgeschliffen werden, um der Brücke Halt bieten zu können. Mit Implantaten werden gesunde Zähne erhalten und müssen nicht geschädigt werden. Außerdem ist mit einem Implantat eine bessere Zahnpflege zwischen den Zähnen möglich.

Wie werde ich auf das Setzen des Implantats vorbereitet?

Provisorische Kappe auf einem Zahnimplantat im Unterkiefer

Provisorische Kappe auf einem Zahnimplantat im Unterkiefer. Fotografie: Frank C. Müller

Vor dem Setzen des Implantats wird Ihr Zahnarzt Sie zunächst eingehend untersuchen und Ihre Knochendichte und -struktur ermitteln. Für die genaue Analyse sind meist Röntgen- oder computertomographische Aufnahmen notwendig. Anschließend ermittelt Ihr Arzt den optimalen Ort für Ihr Implantat, damit es fest und sicher sitzt.

Danach werden Sie darüber aufgeklärt, mit welchem Zeitaufwand Sie für das Setzen Ihres Implantats zu rechnen haben. Außerdem besprechen Sie mögliche Anästhesie-Verfahren, die für Sie in Frage kommen. Meist wird dies eine lokale Betäubung sein; für Angstpatienten kommen allerdings auch weitere Alternativen in Frage.

Leben mit einem Zahn-Implantat

Implantate müssen, wie Zähne auch, regelmäßig kontrolliert werden, denn sie stellen eine Infektionsgefahr für das umliegende Gewebe dar. Durch regelmäßige professionelle Zahnreinigung und Kontrolle gewährleisten Sie, dass mögliche Problemstellen schnell erkannt und behandelt werden können. Bei länger andauernden Infektionen besteht die Gefahr des Knochenabbaus (Periimplantitis) – das wollen Sie vermeiden.

Besonders in den ersten zwei Jahren nach dem Setzen des Implantats ist eine regelmäßige Kontrolle wichtig, da in dieser Zeit die Infektionsgefahr am größten ist. Je länger das Implantat liegt, desto unwahrscheinlich wird eine Infektion. Theoretisch kann ein Implantat Sie dann den Rest Ihres Lebens begleiten.zahnprothesen-adoptivzähne-zitat

Wichtig: Putzen Sie Ihr Implantat mit der gleichen Sorgfalt wie Ihre Zähne, und verwenden Sie täglich Zahnseide oder Interdentalbürstchen, um auch die Zwischenräume zu säubern. So beugen Sie Infektionen gezielt vor.

Übrigens: Als Nichtraucher stehen Ihre Chancen deutlich besser, dass Ihr Implantat Ihnen keine Probleme bereiten wird. Daher sollten Sie als Implantatsträger das Rauchen am besten komplett aufgeben.