Zeit im Wartezimmer rumkriegen? Das geht ganz leicht!

Für viele ist am Arztbesuch nicht die Behandlung der nervenzährenste Teil – sondern die Wartezeit davor. Zum Glück gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich sie Zeit zu vertreiben und sie entweder entspannend oder kreativ zu nutzen.

Wartezeiten beim Zahnarzt – ein notwendiges Übel

Wir bei topDentis Cologne bemühen uns, die Wartezeiten für Sie so kurz wie möglich zu halten. Dennoch geht es leider nicht ganz ohne einen Aufenthalt im Wartezimmer. Schließlich möchten wir auch dem Patienten vor Ihnen eine individuelle Behandlung in entspannter Atmosphäre ermöglichen.

Doch die Zeit im Wartezimmer lässt sich auch sinnvoll nutzen. Sie ermöglicht es Ihnen, abzuschalten, aus dem Alltag in eine entspanntere Stimmung zu kommen und sich mental darauf vorzubereiten, dass es bei der Behandlung in erster Linie um eines geht: Ihr langfristiges Wohlbefinden!

Trotzdem kämpfen viele Zahnarztbesucher mit Emotionen wie Nervosität oder Langeweile, wenn sie ihm Wartezimmer sitzen. Deshalb haben wir ein paar Ideen zusammengetragen, wie Sie die Zeit vor der Behandlung so angenehm wie möglich gestalten.

Tipps gegen Nervosität im Wartezimmer

Wenn Sie vor dem Zahnarztbesuch nervös sind, ist das an sich kein Grund zur Sorge. Sie befinden sich in guter Gesellschaft. Doch es kann anstrengend sein, wieder und wieder die gleichen Gedanken zu wälzen. Hier kann es sinnvoll sein, wenn Sie sich ablenken.

Wenn Sie einen MP3-Player haben, stellt sich die Frage nach der Beschäftigungsmöglichkeit wahrscheinlich gar nicht: Hören Sie beruhigende Musik, die Sie in eine entspannte aber positive Stimmung versetzt. Haben Sie persönliche Gute-Laune-Songs oder Mutmacher-Stücke? Dann rein damit in die Playlist!
Wichtig bei der Nutzung digitaler Medien: Kopfhörer nicht vergessen. Sie wollen die anderen Wartenden schließlich nicht mit lauter Musik stören.

Falls Sie sich lieber mit sich selbst als mit einem elektronischen Gerät beschäftigen, können Sie auch aktiv an Ihrer Entspannung arbeiten: Meditieren Sie zum Beispiel, um Ihren Geist zu beruhigen. Hier ist es hilfreich, wenn Sie bereits vorher zu Hause geübt haben, damit Sie leichter in ein Stadium kommen, in dem Sie Ihre Gedanken vorbeiziehen lassen können. Auch Techniken zur progressiven Muskelentspannung können hilfreich sein, um aufkommende Ängste und Verspannungen zu lösen.

Wenn Sie sich wieder und wieder in Ihrer Nervosität verstricken kann es auch hilfreich sein, sich die Sorgen von der Seele zu schreiben. Besonders bei wiederkehrenden Behandlungen kann es sich anbieten, Tagebuch zu führen. So können Sie später Ihre Gedanken im Verlauf der Behandlung nachverfolgen und sehen, welche Fortschritte Sie gemacht haben – sowohl in Bezug auf Ihre Zähne als auch im Umgang mit Ihren Ängsten.

Manchmal steht man sich aber auch selbst im Weg oder schafft es nicht, sich aus dem Teufelskreis der rasenden Gedanken herauszulösen. Wenn Sie wissen, dass Sie an starker Zahnarztangst neigen, dann nehmen Sie eine Vertrauensperson mit, die ihnen Mut machen kann. Ein guter Freund, die Schwester oder der Ehepartner kann Händchen halten, gut zureden und im Wartezimmer für Ablenkung sorgen. Kein Grund, sich zu schämen: Wir sind am stärksten, wenn wir unsere Angst zugeben und offen mit ihr umgehen!

Tipps gegen Langeweile im Wartezimmer

Sie haben keine Angst vor dem Zahnarztbesuch? Sie finden die Zeit im Wartezimmer nur sterbenslangweilig? Im Zeitalter von Smartphones und Tablets gibt es zum Glück reichliche Möglichkeiten, die Langeweile zu vertreiben.

Nutzen Sie die ungestörten Minuten, um ein Videospiel zu spielen, einen Podcast zu hören oder eine Folge Ihrer Lieblingsserie zu streamen (natürlich mit Kopfhörern). Oder schreiben Sie ein paar eMails an alte Freunde, bei denen Sie sich ohnehin schon lange melden wollten. Jetzt haben Sie die Zeit dazu!
Wenn Sie im Internet surfen, tun Sie sich den Gefallen und lesen Sie keine Horrorgeschichten von missglückten Zahnarztbesuchen. Schließlich haben Sie sich Ihren Zahnarzt umsichtig ausgesucht und ihn (hoffentlich) bereits kennengelernt. Wenn Sie Ihrem Zahnarzt vertrauen, machen Sie sich besser nicht unnötig mit Anekdoten aus dem Internet verrückt.

Natürlich müssen Sie sich nicht hinter Ihrem Smartphone oder Tablet verstecken. Bringen Sie das Buch mit, das seit Wochen ungelesen auf Ihrem Nachttisch liegt, und freuen Sie sich darüber, dass Sie endlich Zeit zum lesen haben.

Oder nutzen Sie Ihre Zeit anderweitig produktiv: Stricken, lernen, häkeln. Im Wartezimmer ist Zeit für alles, was sonst im Alltag so untergeht. Die perfekte Möglichkeit zum Tagträumen! Denn wann hat man im stressigen Alltag schon Zeit fürs süße Nichtstun? Genießen Sie es, ein bisschen Zeit nur für sich zu haben, in der wirklich niemand etwas von Ihnen verlangt. Driften Sie in Ihre eigene Welt ab und freuen Sie sich über die Auszeit.

Wenn wir schon Gedanken und Erinnerungen schwelgen, dann wagen Sie doch einen Rückblick in die Kindheit und nehmen Sie einen Rubiks Cube mit ins Wartezimmer. Wofür sind die Zauberwürfel gemacht, wenn nicht für langweilige Wartezeiten beim Arzt? Jetzt haben Sie endlich die Muße, den verstaubten Würfel Ihrer Kindertage noch einmal in die Hand zu nehmen und sich der Herausforderung zu stellen!

Wenn Sie die Zeit stattdessen lieber sinnvoll nutzen wollen, dann sollten Sie noch einmal gründlich die Zähne putzen, bevor der Zahnarzt einen Blick in Ihren Mund wirft. Natürlich ersetzt ein hastiges Zähneputzen auf der Praxistoilette nicht die regelmäßige Zahnpflege. Wenn Sie aber während des Arbeitstags oder erst Abends zum Zahnarzt kommen, fühlen Sie sich wahrscheinlich nicht mehr ganz frisch im Mund, sodass es sinnvoll sein kann, noch einmal für Sauberkeit zu sorgen. Und auch wenn Sie die Zahnbürste vergessen haben: Kein Problem! Die meisten Zahnärzte bieten Einweg-Zahnbürsten an. Fragen Sie an der Rezeption, oder schauen Sie einfach auf der Toilette nach. Oft stehen hier Zahnbürstenspender, die Sie nutzen können.

Übrigens: Buzzfeed hat ein paar weitere, nicht ganz ernstgemeinte Ideen zusammengetragen, wie man sich die Zeit im Wartezimmer versüßen kann: http://www.buzzfeed.com/vitaminwater/the-waiting-room-survival-guide#.byRGlZean

Nummer 7 bitte NICHT nachmachen! 😉

Schmerzempfindliche Zähne – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Ein leckeres Eis oder ein heißer Kaffee – doch anstelle von Genuss fährt plötzlich ein scharfer Schmerz durch den Zahn. Schmerzempfindliche Zähne sind ein weitverbreitetes Problem, mit dem viele Betroffene zu kämpfen haben. Knapp 40% aller Erwachsenen leiden regelmäßig unter schmerzenden Zähnen.
Wir verraten Ihnen die Ursachen für empfindliche Zähne und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Denn schließlich wollen Sie Ihre Eiscreme oder Ihren Kaffee bald wieder genießen!

Wann tritt Schmerzempfindlichkeit auf?

Von schmerzempfindlichen Zähnen spricht man, wenn äußere Einflüsse dafür sorgen, dass Ihre Zähne schmerzen. Dazu zählen meist heiße oder kalte Speisen: Kaffee, Tee, Kakao, oder aber Eiscreme, eisgekühltes Wasser oder kalte Softdrinks.
Aber auch kalte Winterluft oder Berührungen der Zähne können Schmerzempfinden auslösen. Besonders bedenklich wird es, wenn sogar die Zahnpflege durch sensible Zähne erschwert wird. Denn wer beim Zähneputzen und bei der Nutzung von Zahnseide Schmerzen empfindet, der tut sich schwer damit, die notwendige Mundhygiene aufrechtzuerhalten.

Ursachen für schmerzende Zähne

Bei Zahnschmerzen denken wir in erster Linie an eine Ursache: Karies. Hier muss natürlich der Zahnarzt ran und die befallene Stelle behandeln.
Auch nach Operationen oder während kieferorthopädischer Behandlung können die Zähne schmerzen. In diesem Fall vergeht die Empfindlichkeit mit der Zeit; hier hilft nur abwarten.
Doch schmerzempfindliche Zähne sind nicht unbedingt gleichbedeutend mit einem kariösen „Loch im Zahn“ oder verursacht durch eine vorangehende Behandlung. Der Grund für eine Hitze- und Kälteempfindlichkeit bei Zähnen ist ein anderer: Freiliegendes oder ungeschütztes Dentin.

man with tooth or jaw pain

Freiliegendes Dentin führt zu schmerzempfindlichen Zähnen. Die Ursachen sind vielfältig.

Ein gesunder Zahn ist von einer harten Schicht Zahnschmelz überzogen, die zum Schutz des darunterliegenden Dentins dient. Dort, wo der Zahn im Kiefer sitzt, liegt das Zahnfleisch schützend um das Dentin. Wenn dieser Schutz nicht mehr gegeben ist, können starke Reize durch das durchlässige Dentin bis zum Zahnnerv vordringen – ein stechender Schmerz entsteht!
Auslöser für den Schmerz sind dabei in erster Linie Hitze oder Kälte, aber auch Säuren können den Zahnnerv reizen.

Normalerweise ist das Dentin bei einem gesunden Zahn gut vor äußeren Einflüssen abgeschirmt. Doch im Laufe der Zeit kann der Schutz nachlassen. Das passiert, wenn Zahnschmelz oder Zahnfleisch nicht mehr in bestem Zustand sind.
Gründe für freiliegendes Dentin sind zum Beispiel:

•    Schädigungen durch Säure: Eigentlich zählt der Zahnschmelz zu den härtesten Geweben im menschlichen Körper. Doch die in zahlreichen Lebensmitteln enthaltenen Säuren können ihn angreifen und nachhaltig abtragen. Besonders Softdrinks und Energydrinks gelten als gefährlich.
•    Schädigungen durch Zucker: Nicht nur Säure, auch Zucker und Stärke können den Zahnschmelz abbauen.
•    Schädigungen durch Krankheiten: Verschiedene Krankheiten können zu Zahnschmelzabbau führen, zum Beispiel chronisches Sodbrennen, geringer Speichelfluss oder Magen-Darm-Probleme. Auch bei Essstörungen wie Bulimie wird der Zahnschmelz durch die Säure angegriffen.
•    Chronisches Zähneknirschen (Bruxismus): Nicht nur chemische, sondern auch mechanische Faktoren können den Zahnschmelz abbauen. Besonders nächtliches unbewusstes Zähneknirschen setzt dem Zahnschmelz mit der Zeit zu.
•    Falsche Putztechnik: Auch zu aggressives Zähneputzen kann den Zahnschmelz mit der Zeit angreifen. Es kann auch das Zahnfleisch beschädigen, sodass der Zahnhals freigelegt wird.
•    Zahnfleischentzündungen: Bei chronischen Zahnfleischentzündungen bildet sich das Zahnfleisch langsam zurück und legt ebenfalls den Zahnhals frei.
•    Rissige Zähne: Wenn der Zahnschmelz eingerissen ist – beispielsweise nach einem Unfall – können an dieser Stelle ebenfalls Reize bis tief in den Zahn eindringen.
•    Übermäßige Zahnaufhellung: Bleaching macht die Zähne weißer. Damit Zahnaufhellungen nicht zu dauerhaft schmerzempfindlichen Zähnen führen, sollten diese nur von einem Fachmann durchgeführt werden.

Behandlungsmöglichkeiten für schmerzempfindliche Zähne

Wenn Sie schmerzempfindliche Zähne haben, müssen Sie sich damit nicht abfinden: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Zahnschmelz und Zahnfleisch zu stärken und somit das Dentin wieder zu schützen.

Folgende Möglichkeiten zur Behandlung von schmerzempfindlichen Zähnen gibt es:

Schmerzempfindliche Zähne - Ursachen und Behandlungsmethoden

Tipp gegen freiliegendes Dentin: Spülen Sie den Mund nach dem Genuß säurehaltiger Lebensmittel gründlich aus.

•    Desensibilisierende Zahncreme: Ihr Zahnarzt kann Ihnen eine desensibilisierende Zahnpasta verschreiben, die Wirkstoffe enthält, welche die Schmerzinformationen blockieren. Damit sie ihre Wirkung entfalten kann, sind mehrere Anwendungen notwendig.
•    Putztechnik anpassen: Mit einer elektrischen Zahnbürste können Sie sich eine schonendere Putztechnik aneignen, bei denen kaum noch Druck auf die Zähne ausgeübt wird. Die schnellen Rotationen sorgen trotzdem dafür, dass Ihre Zähne gesäubert werden – sogar besser als beim Putzen mit einer manuellen Bürste.
•    Fluoridgel: Ihr Zahnarzt kann ein schützendes Fluoridgel auf Ihre Zähne auftragen und so den Zahnschmelz stärken. So erreichen weniger Schmerzsignale das Dentin. Das Auftragen von Fluoridgel ist im Umfang einer Professionellen Zahnreinigung enthalten.
•    Kronen oder Inlays: Wenn Teile des Zahnschmelzes ganz verlorengegangen sind, kann korrigierender Zahnersatz wie Kronen oder Inlays dafür sorgen, dass freiliegende Stellen geschützt werden.
•    Gingivatransplantat: Wenn Ihr Zahnfleisch unwiederbringlich zerstört ist, gibt es die Möglichkeit, es mit einem Gingivatransplantat zu ersetzen und erneut Schutz zu bieten.
•    Wurzelbehandlung: Eine Wurzelbehandlung ist die letzte Möglichkeit, falls alle anderen Verfahren nicht anschlagen. Hier wird der Zahnnerv entfernt, sodass die Schmerzinformation nicht weitergegeben werden kann.

Der wichtigste Rat bei schmerzempfindlichen Zähnen ist jedoch: Verzichten Sie weitgehend auf säurehaltige Speisen und Getränke oder spülen Sie säurehaltige Nahrung mit einem Schluck Wasser nach. Denn Säuren zerstören den Zahnschmelz langsam aber unaufhaltsam.
So können Sie Ihre schmerzempfindlichen Zähne mit ein wenig Geduld in den Griff bekommen und bald auch wieder Eiscreme und heißen Kaffee genießen!

Ästhetische Zahnheilkunde: Ein Veneer kann viel bewirken

Scham gegenüber dem Praxisteam

Schamgefühle beim Zahnarzt – wer kennt sie nicht? Sie liegen auf dem Behandlungsstuhl und die freundliche zahnmedizinische Fachangestellte oder Ihr Zahnarzt blickt das erste Mal forschend in Ihren Mund. Ihre Reaktion: Sie möchten vor Scham am liebsten im Boden versinken!
Sie liegen wie auf dem Präsentierteller da. Im grellen Licht treten all ihre dunklen Geheimnisse zutage: Der Zahnstein. Das wunde Zahnfleisch. Die neue kariöse Stelle am Backenzahn. Mundgeruch? Speichelfluss? Belag auf der Zunge? Sie möchten am liebsten im Boden versinken!
Und ihr Körper zeigt dem aufmerksamen Beobachter alle physischen Anzeichen von Scham: Ihr Kopf wird hochrot. Ihr Herz klopft Ihnen bis zum Hals. Auf Fragen können Sie kaum noch zusammenhängend antworten. Sie trauen sich kaum noch, Ihrem Behandler in die Augen zu schauen. Sie verkrampfen sich und bekommen feuchte Hände. Ein Alptraum, der sich in Ihrem Kopf abspielt.

Ihr Praxisteam will helfen – nicht bewerten

Scham beim Zahnarzt

Statt zu bewerten, möchte das Praxisteam aufklären und Ihnen helfen.

Die Auslöser von Scham sind dabei immer die gleichen: Sie fühlen sich entblößt, körperlich und psychisch. Ihre körperlichen Auffälligkeiten werden unter die Lupe genommen. Und der geschulte Blick des Arztes oder der Fachangestellten erkennt sofort, falls Sie es mit der Mundhygiene mal nicht so genau genommen haben – glauben Sie!
In Wirklichkeit will man Ihnen in einer guten Praxis helfen und sie nicht verurteilen. Natürlich lässt es sich nicht leugnen, dass Zahnärzte es begrüßen, wenn Sie sich gut um Ihre Zähne kümmern.
Doch gehört es zum Berufsbild dazu, all denjenigen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, die damit ihre Schwierigkeiten haben. Sei es, weil eine gute Mundhygiene nicht gelernt wurde, sei es, weil in der Vergangenheit andere Dinge wichtiger waren als die Zahngesundheit, oder sei es, weil die genetischen Voraussetzungen für manche Menschen einfach ziemlich unfair sein können.

Scham beim Zahnarzt ist weit verbreitet

Doch keine Sorge: Wenn Sie sich beim Zahnarzt schämen, sind Sie in guter Gesellschaft. Studien zeigen, dass die Hauptgründe für Scham bei jeglichen Arztbesuchen ihr Gewicht, ihr sexuellen Aktivitäten und ihre Zähne sind. Es ist also alles andere als unnormal, sich für seine Zähne zu schämen!
Studien zeigen, dass Scham je nach Geschlecht unterschiedlich verarbeitet werden kann. Männer neigen tendenziell eher dazu, auf das Gefühl der Unzulänglichkeit aggressiv zu reagieren. Frauen hingegen „fressen es in sich hinein“ und kapseln sich eher von der Außenwelt ab.

Scham nach dem Zahnarztbesuch

Übrigens: Viele Betroffene haben besonders NACH dem Zahnarztbesuch mit Schamgefühlen zu kämpfen. Verständlich, denn ein Arztbesucht zwingt einen dazu, den eigenen Lebenswandel kritisch zu hinterfragen.
Putze ich meine Zähne oft genug? Bin ich bei der Zahnpflege sorgfältig genug? Ist mein Zahnfleischbluten im Vergleich zum letzten Besucher schlimmer statt besser geworden? Habe ich schon wieder eine neue kariöse Stelle? Warum schaffe ich es nicht, es besser zu machen?
Doch diese nachgelagerte Scham kann sinnvoll sein, da sie nachhaltige Veränderungen bewirken kann: Um dem negativen Gefühl beim nächsten Mal zu entgehen, ändern viele Betroffene ihr Verhalten, das zu den Schamgefühlen geführt hat. Ein Plus für die Gesundheit!
Was Sie nicht tun sollten, auch wenn es verlockend erscheint: Zukünftige Arztbesuche meiden. Denn damit löst sich das Problem nicht, sondern brodelt lediglich unter der Oberfläche. Bis der Arztbesuch sich aufgrund von Schmerzen irgendwann nicht mehr aufschieben lässt – dann mit einem Vielfachen an negativen Gefühlen!

Die optimale Praxis und ihr Umgang mit Scham

Scham beim Zahnarzt

Angenehme Atmosphäre, Diskretion und zuverlässige Behandlung. In einer kompetenten Zahnarztpraxis fühlen Sie sich gut aufgehoben.

Ein gutes Praxisteam wird Ihnen beim Umgang mit Scham entgegenkommen. Durch entsprechendes Verhalten werden die Mitarbeiter in einer freundlichen Praxis es Ihnen erleichtern, mit Ihren Schamgefühlen umzugehen. Dazu zählen:

•    Berücksichtigung Ihrer Intimsphäre: Bei jeder Behandlung und bei jedem Gespräch werden selbstverständlich alle Türen geschlossen. Für Sichtschutz ist gesorgt, sodass keine Unbeteiligten Einblick in den Behandlungsvorgang bekommen.
•    Ruhige Atmosphäre: In der Praxis herrscht keine Hektik, sondern man nimmt sich Zeit für Sie. Sie werden nicht abgefertigt, sondern als Mensch ernstgenommen.
•    Vier-Augen-Gespräche ermöglichen: In einem Vorgespräch können Sie mögliche Ängste und Sorgen ansprechen, damit Sie sich später besser fallenlassen können. Vielleicht möchten Sie auch Ihre aufkommende Scham ansprechen?
•    Diskretion: Alle Abläufe in der Praxis sind so organisiert, dass Ihre Patientendaten sicher sind und nur von Befugten eingesehen werden dürfen. Dazu zählt auch der verantwortungsbewusste Umgang mit elektronischen Daten. Die Mitglieder des Praxisteams sprechen nicht über sensible Informationen, wenn andere Patienten mithören können.
•    Wertungsfreie Behandlung: Auch wenn Sie sich vielleicht nicht immer optimal um Ihre Zähne gekümmert haben – Ihr Zahnarzt verurteilt sie nicht dafür. Wohl aber gibt er Ihnen Anweisungen und Hilfestellungen, wie Sie Ihr Verhalten in Zukunft verbessern können. Und er versteht, dass niemand von uns perfekt ist!