• Ästhetik

    Damals noch nicht wichtig.

Damals noch nicht wichtig, die

Ästhetische Zahnheilkunde

heute im wahrsten Sinne des Wortes „in aller Munde“.

Und wenn sie noch nicht in Ihrem ist, Sie aber unzufrieden mit Zahnstellung, Zahnfarbe sind oder vielleicht eine störende Zahnlücke haben, so erfahren Sie hier alles, was topDentis Cologne im Bereich der ästhetischen Zahnheilkunde für Sie tun kann.

Ästhetische Zahnheilkunde: Ein Veneer kann viel bewirken

Kompositfüllungen

Da ist die häusliche Mundhygiene schon sehr gut und wird durch regelmäßige Prophylaxe noch ergänzt. Und doch kann man die Kariesanfälligkeit seiner Zähne nicht ein Leben lang verhindern. Entsprechend lautet die Diagnose beim Zahnarzt ab und zu dann doch noch, dass Karies entstanden ist. Ein Loch im Zahn; was tun? Früher brauchten Patienten nicht lange zu überlegen: Nach Entfernung der Karies wurde das Loch mit der bekannten grauen Masse namens „Amalgam“ gefüllt; wer erinnert sich nicht, oder hat sogar ein solch unschönes Überbleibsel früherer Zahnheil-„Kunst“ noch selber im Mund?

Heutzutage bietet die moderne Zahnmedizin und der technologische Fortschritt Materialien, die die Löcher weder unästhetisch noch gesundheitsschädlich füllen können. Es sind Füllungsmaterialien aus zahnfarbenem Kunststoff; so genannte Composite (composite, engl. = zusammengesetzt). Hierbei handelt es sich um Kunststoffe mit hohem Keramikanteil, also um „Hightech-Verbundwerkstoffe“.

FAQ Kompositfüllungen

Aus was besteht Komposit?

Kleinste Keramik-, Glas- und Quarzpartikel machen ca. 80 % des Materials aus. Die weiteren ca. 20% sind der eigentliche Kunststoffanteil bei diesen modernen Füllmaterialien. Durch diese innovativen Techniken ist die Wiederherstellung des Zahns viel stabiler als bei früher bekannten Kunststofffüllungen.

Wie steht es mit der Stabilität einer Kompositfüllung im Verhältnis zu einer aus Amalgam?

Früher konnten Kunststofffüllungen das Amalgam nicht ausreichend ersetzen, was Belastbarkeit und Verarbeitung anbelangte. Moderne Komposite können das mittlerweile sogar ganz hervorragend. Die laufenden Verbesserungen des Materials führen heute zu einem festen Platz in der Zahnarztpraxis und sind insbesondere für die Frontzahnfüllungen nicht mehr wegzudenken. Ein besonderer Vorteil dieser Hightech-Werkstoffe ist, dass die Zähne für eine Kompositfüllung kaum beschliffen werden müssen. Die außerordentlich gute Haftung an der Zahnsubstanz führt sogar zu einer zusätzlichen Stabilisierung der Zähne. Sind die Löcher im Zahn zu groß, oder im Seitenzahn eine Schmelzwand des Zahnes zerstört, raten wir jedoch von dieser Art der Füllung ab. Hier sollten dann Alternativen gewählt werden.

Müssen die Zähne stattdessen völlig überkront werden?

Das ist nicht zwingend notwendig. Der Zahn kann auch mit einem Inlay wiederhergestellt werden. Stellen Sie sich ein Inlay wie eine große Keramikfüllung vor, die passgenau in unserem Meisterlabor angefertigt wird. Sind die Defekte noch größer, sind auch Teilkronen oder im Frontzahnbereich so genannte Veneers die richtigen Alternativen. Solche vollkeramischen Werkstücke sind extrem langlebig – die Haltbarkeit liegt im Schnitt bei weit über 10 Jahren – und sind für unsere topDentis Cologne-Patienten unter ästhetischen Gesichtspunkten „State of the art“.

Wie lang ist die Lebensdauer einer Kompositfüllung?

Durch ihre Zusammensetzung und die Beschaffenheit der Partikel halten hochwertige Komposite den einwirkenden Druck- und Zugkräften einer hohen mechanischen Belastung sehr gut stand. Zudem sind sie äußerst abriebfest. Es kommt zwar hauptsächlich auf die Größe an, aber eine sorgfältig verarbeitete Kompositfüllung kann schon sehr lange halten. Im Schnitt sind das mindestens 7 Jahre. Voraussetzung für die lange Haltbarkeit der Füllung ist natürlich die regelmäßige und korrekte Reinigung der Zähne zuhause wie auch professionell durch unsere Prophylaxeabteilung während der turnusmäßigen Sitzungen.

Fällt die Füllung bei den Frontzähnen wirklich nicht auf?

Hochwertige Komposite müssen Sie sich in verschiedenen naturidentischen Farbabstufungen und Transparenzen vorstellen. So können wir die verschiedenen Schichten des Zahnes (Zahnbein im Inneren und Schmelz außen) mit den entsprechenden Kompositmassen naturgetreu in verschiedenen Schichten wiederaufbauen.

Da die modernen Komposite aus ganz besonders feinen Partikeln bestehen, bekommen die Füllungen nach der Politur einen besonders natürlich wirkenden Glanz, so dass sie selbst bei näherer Betrachtung kaum von der eigenen Zahnsubstanz zu unterscheiden sind. Durch diese Eigenschaften sind Kompositfüllungen für kleinere Frontzahnrestaurationen eine sehr gute und bei unseren Patienten so beliebte Lösung.

Wie muss ich mir die Behandlung vorstellen?

Ohne Hilfe des Dentallabors können wir solche Füllungen in nur einer Sitzung direkt am Behandlungsstuhl legen. Nach Entfernung der Karies wird der Zahn dabei Schicht für Schicht mit verschiedenen Farbtönen wiederhergestellt. Dabei wird die Oberfläche des Zahnschmelzes und des Dentins sowie die einzelnen Kompositschichten mit einem Haftvermittler vorbereitet und mit einem speziellen Blaulicht ausgehärtet.

  • Veneer im Vergleich zu einer Kontaktlinse

Veneers

Unter einem Veneer (englisch für Furnier) versteht man eine hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschale, die mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche – vor allem von Frontzähnen – aufgebracht wird. Die Stärke von 0,5 bis 1,5 mm deckt z.B. stark verfärbte Zähne sehr gut ab. Entsprechend sind komplette Farbumstellungen des ganzen Gebisses problemlos machbar.

Das Material einer solchen Haftschale ist aus Hightech-Keramik. Selten kommt es zu Allergien gegen das Befestigungsmaterial. Ansonsten stellt der Einsatz von Keramik-Veneers wegen ihrer sehr hohen Bioverträglichkeit in der Regel keine gesundheitliche Gefährdung dar. Mit Veneers werden in der Regel leichte Zahnfehlstellungen, Zahnlücken, unbefriedigende Zahnfarben und lokale Verfärbungen korrigiert. Zusätzlich erhalten die sichtbaren Oberflächen der Zähne durch Veneers ein optimiertes Aussehen. Ebenso kann auch die Zahnfarbe bei diesem Verfahren individuell korrigiert werden.

Wir legen dabei besonderes Augenmerk auf eine schonende Behandlung, um Ihre Zahnsubstanz zu erhalten. Unsere Zahnärzte in Köln haben langjährige Erfahrung mit dem Einsatz von Veneers und beraten Sie gern über Ihre Möglichkeiten.

FAQ Veneers

Welche Vorteile haben Veneers gegenüber Versorgungen aus Kunststoff (Komposit)?

Das erste Argument, das für die keramische Lösung spricht, ist deren Beständigkeit. Im Verhältnis zu den Kompositen zeigen keramische Veneers und Inlays auch nach vielen Jahren im Mund keinen größeren Verschleiß als sogar die natürlichen Zähne. Ein weiteres wichtiges Argument ist die Temperaturleitfähigkeit von Keramik. Denn die ist dem natürlichen Zahnschmelz sehr ähnlich. Es kommt durch die Behandlung im Regelfall nicht zu einer geänderten Temperaturempfindlichkeit. Der Hauptvorteil von keramischen Werkstoffen ist letztendlich, dass diese noch besser an die optischen Eigenschaften des Zahnschmelzes angepasst werden können. Ein Unterschied zur natürlichen Zahnsubstanz ist für den Laien nicht sichtbar.

Welche Vorteile haben Veneers gegenüber herkömmlichen Kronen oder Goldinlays?

Bei der Behandlung mit Inlays oder Veneers muss weniger gesunde Zahnsubstanz abgetragen werden. Wir sprechen hier von einer „minimal invasiven“ Behandlung, denn beides wird in den Zahn nur eingeklebt. Dadurch und durch die spezielle Vorbehandlung gehen die keramischen Werkstücke mit der verbliebenen Zahnsubstanz einen so festen Verbund ein, dass sogar angesetzte Ecken den Kaukräften langfristig standhalten und der Zahn bei größeren Schäden sogar stabilisiert wird. Somit können mit dieser Technik Teil- oder Vollkronen vermieden werden. Herkömmliche Kronen oder Goldinlays werden dagegen mit einem Spezialzement eingebracht. Für eine solche Vorgehensweise muss der Zahn in eine ganz bestimmte Form geschliffen werden, damit die Verbindung hält. Da aber der feste Verbund zur Zahnsubstanz nicht mehr vorhanden ist, ist eine Behandlung mit Goldinlays ab einem gewissen Zerstörungsgrad nicht mehr möglich. Im Gegensatz zu einem Keramikinlay muss der Zahn durch Teil- oder Vollkronen stabilisiert werden.

Welchen Unterschied gibt es zwischen Veneers und Inlays?

Typische Veneers sind feine Schalen, die in der Regel an den Fronten der sechs Schneidezähne und an den beiden Nachbarzähnen (Prämolaren) angebracht werden. Inlays sind im Gegensatz dazu kleine Keramikkörper, die zur Behandlung der Seitenzähne und dort ihrer Kauflächen eingesetzt werden. Grundsätzlich können Veneers und Inlays aber alle möglichen Formen haben und sogar nahtlos in eine Teilkrone übergehen.

Wann setzt man sinnvoll Veneers und keramische Teilkronen ein?

Ist die Substanz der Frontzähne noch gut erhalten, sind Veneers die Versorgung der Wahl. Bei der Planung und Umsetzung haben Veneers noch den weiteren Vorteil, dass die Zähne gleichzeitig auch ästhetisch optimiert werden können. Beispielsweise verfärbt sich der Zahnschmelz bei einer Wurzelbehandlung wegen des zu verwendenden Füllungsmaterials häufig unschön. Auch können die bekannten Schmelzflecken stören. Häufig wünschen sich Patienten Veneers, wenn sie ihre Zähne als zu schmal oder zu kurz empfinden. Selbst störende Zahnlücken können mit Veneers geschlossen werden. Ein weiteres ganz besonderes Einsatzgebiet ist, wenn mit Veneers Fehlbildungen der Zähne behandelt werden können. So sind bei einigen Patienten die Eckzähne oder die kleinen Schneidezähne nicht angelegt, oder die Zähne sind im Verhältnis deutlich unterdimensioniert. Mit Veneers bietet sich dann eine besonders substanzschonende Formkorrektur an.

Ab wann machen Inlays oder Onlays mehr Sinn als Veneers?

Inlays eignen sich, um verschleiß- oder kariesgeschädigte Seitenzähne wiederherzustellen. Jeder Höcker und jede noch so feine Furch in den Kauflächen kann dabei funktionsgerecht und dauerhaft stabil nachgebildet werden. Wenn bereits funktionelle Probleme vorhanden sind, die sich zum Beispiel in Kiefergelenkproblemen oder Zähneknirschen äußern, kann der Zahnarzt die Höcker mit Hilfe von Onlays auch versetzen, so dass die beiden Zahnreihen genau ineinandergreifen und eine reibungslose Gleitbewegung möglich wird. Solche Behandlungskonzepte erfordern jedoch viel zahnärztliche bzw. zahntechnische Erfahrung und sind nur nach einer exakten funktionsbezogenen Analyse möglich.

Wie muss ich mir die Behandlung vorstellen?

Inlays und Veneers werden im Dentallabor gefertigt. Das macht mehrere Behandlungsschritte erforderlich. Nach der genauen Behandlungsplanung werden im ersten die Zähne beschliffen, wir sagen „präpariert“. Von dieser neuen Situation nehmen wir Abformungen und der Patient erhält ein Provisorium. Die Abformungen gehen dann ins Dentallabor. Dort werden die keramischen Dentalwerkstücke in aufwändiger Handarbeit angefertigt. In der Abschlussbehandlung werden zunächst die Provisorien entfernt und die Veneers oder Inlays sorgfältig anprobiert, bevor die Werkstücke schließlich mit der so genannten Adhäsivtechnik (Klebetechnik) sorgfältig in den Zahn eingeklebt werden.

Wie hoch ist die Haltbarbeit von keramischen Veneers und Inlays?

Zwar ist der Aufwand bei diesen minimal invasiven Versorgungen sehr viel höher als bei herkömmlichem Zahnersatz, doch zahlt sich dieser langfristig aus: Den Unterschied machen die hervorragenden Materialeigenschaften der modernen Keramiken in Verbindung mit der außerordentlich beständigen Klebeverbindung. Obwohl diese Werkstücke hauchdünn sind, sind sie besonders langlebig und stabilisieren geschwächte Zähne sogar. Nicht wenige unserer Patienten tragen so gefertigte Inlays und Veneers jetzt schon über 15 Jahre im Mund. Bei guter häuslicher Zahnpflege in Kombination mit regelmäßiger Prophylaxe können Inlay oder Veneer auch durchaus auch noch länger halten.

Aus standesrechtlichen Gründen sind so genannte „Vorher-Nachher“-Bilder nicht gerne gesehen. Um Ihnen aber trotzdem die Möglichkeiten aufzuzeigen, die Veneers entfalten können, zeigen wir Ihnen hier ein Bild eines lieben amerikanischen Kollegen; Quelle LINK

Veneers: so sehen die Zähne vorher und nachher aus

Natürlich schöne Zähne. Natürlich gut beraten.

„Zahnersatz muss zu mir passen. So wie meine eigenen Zähne.“ – Deshalb nehmen wir uns die Zeit.

Kronen & Brücken

Können Zähne nicht mehr durch Füllungen oder Teilkronen und Veneers gerettet werden oder kann eine Zahnlücke noch durch Implantate geschlossen werden, kommen Kronen ins Spiel. Fehlen sogar Zähne und die Lücke kann aus unterschiedlichen Gründen nicht durch Implantate geschlossen werden, sind die so genannten Brücken die Lösung.

Beides ist grundsätzlich bekannt und auch, dass es sehr unterschiedliche Ausführungen und Möglichkeiten mit solchem Zahnersatz gibt. Krankenkassen kennen aus nachvollziehbaren Gründen leider nur die „medizinisch ausreichenden, aber wirtschaftlich sinnvollen“ Lösungen. Aber es gibt darüber hinaus noch sehr viel mehr, das wir mit Ästhetik und Lebensqualität bezeichnen. Lesen Sie hier nützliche und interessante Hinweise, was topDentis Cologne in diesem Bereich für Sie tun kann.

Kronen und Brücke aus Hightech Keramik

FAQ Kronen & Brücken

Was ist eine Zahnkrone und welche Funktion hat sie?

Mit Kronen (oftmals Keramikkronen) stellen wir stark geschädigte Zähne wieder her. Man sollte sich das so vorstellen, dass eine Krone wie eine schützende Hülse über den behandelten und beschliffenen Zahn gestülpt wird, so dass er seine natürliche Form und Stabilität wieder zurückerhält.

Jedoch gibt es bei Zahnkronen teils große Unterschiede. Wie bei nahezu jeder Versorgung mit Zahnersatz stehen Ihnen mehrere Ausführungsmöglichkeiten zur Wahl. Diese unterscheiden sich in Material und Verarbeitungstechnik. Die Standardversorgung ist heutzutage die Metallkeramikkronen – auch Verblendkronen genannt. Hingegen gelten im Sinne ästhetischer Ansprüche Vollkeramikkronen und so genannte Galvanokronen als hochwertige Alternativen.

Was versteht man unter einer Metallkeramikkrone?

Bis heute ist die Metallkeramikkrone die meist verwendete Kronenart. Kern einer solchen Krone ist ein Metallkäppchen, das mit zahnfarbener Keramik verblendet wird. Ihren Halt erfährt die Krone also durch das Metall. Darauf trägt der Zahntechniker Schicht für Schicht die Keramik auf. Diese Technik sorgt dafür, dass die Krone nicht wie Zahnersatz, sondern wie ein Zahn aussieht. Allerdings fordert diese Vorgehensweise dem Zahntechniker sehr viel Geschick und Zusatzaufwand ab, damit natürlich wirkende Ergebnisse, die farblich exakt den benachbarten eigenen Zähnen entsprechen, erreicht werden. Der Aufwand ist erheblich höher als bei jeder anderen Art der Kronenversorgung. Das ästhetische Ergebnis ist jedoch den Aufwand wert.

Mit welchen Vor- und Nachteilen muss ich bei einer metallkeramischen Verblendkrone rechnen?

Als größten Vorteil kann die Metallkeramikkrone ihre überaus hohe Stabilität und die daraus resultierende Haltbarkeit anführen. Eine Lebensdauer von weit über 20 Jahren sprechen hier eine deutliche Sprache. Der gerade in ästhetischer Hinsicht größte Nachteil der Metallkeramikkrone ist der metallische Rand. Wenn nämlich über die Zeit das Zahnfleisch etwas zurückgeht, wird dieser insbesondere an den Frontzähnen mehr oder weniger stark sichtbar. Vermieden werden kann dieser Effekt jedoch, indem der Zahntechniker auch den Rand der Krone mit Keramik gestaltet – mit einer so genannten Keramikschulter.

Bei einer metallkeramischen Krone muss in der Regel auch mehr Zahnhartsubstanz abgeschliffen werden als bei geklebten vollkeramischen Versorgungen.

Was ist im Gegensatz dazu eine Vollkeramikkrone?

Will man hinsichtlich der Ästhetik keine Kompromisse eingehen, empfiehlt sich heute die Vollkeramikkrone als die beste Lösung, weil sie völlig ohne Metall auskommt. Beides, also das Gerüst und die Verblendung bestehen aus einer hochwertigen und stabilen Keramik, die die exakt gleichen Licht leitenden Eigenschaften hat, wie der natürliche Zahn.

Zudem kann der Zahntechniker Farbe, Oberflächenstruktur und andere charakteristische Eigenschaften so gestalten, dass sie genau der eigenen Zahnsubstanz entsprechen. Durch eingelagerte reflektierende Farbpartikel passen sich moderne Glaskeramiken exakt ihrer Umgebung, also ihren Nachbarzähnen an. Selbst bei der Überkronung nur eines einzelnen Schneidezahns kann man keinen Unterschied zu den benachbarten eigenen Zähnen erkennen.

Zusätzlich stehen uns noch hochfeste Zirkonoxidkeramiken zu Verfügung, denen es zwar an der zahnschmelzähnlichen Transparenz der Glaskeramik fehlt, doch sind diese auf Grund ihrer hohen Festigkeit besonders gut für vollkeramische Kronen- oder Brückengerüste verwendbar, die aber vom Zahntechniker wie die Käppchen von Metallkeramikkronen ganz individuell verblendet werden können.

Reicht die Stabilität von Vollkeramikkronen auch für Backenzähne aus?

Einigen von Ihnen sicherlich noch bekannt sind die so genannten Jacketkronen aus den 80er Jahren. Bei ihnen handelte es sich um die ersten metallfreien Kronen. Aber erheblich anders sind dazu die modernen Vollkeramiken mit ihrer sehr hohen Festigkeit. Zirkonoxidkeramiken sind technisch sogar beständiger als Metall und eignen sich durch diese Eigenschaft deshalb durchaus auch für die Versorgung der Seitenzähne.

Welche weiteren Vorteile haben Vollkeramikkronen?

Kronen aus Vollkeramik haben viele Vorteile, wovon der wahrscheinlich größte ist, dass mit diesem Material sehr oft auch als ganz besonders dünne Teilkrone gestaltet werden können. Die bei der Verabeitung angewendete Klebetechnik, die so genannte Adhäsivtechnik, mit der die Keramik auf der natürlichen Zahnsubstanz befestigt wird, macht dies möglich. Mit diesem Verkleben verbindet sich die Teilkrone so fest mit dem verbliebenen Zahn, dass sie ihn stabilisiert, ohne ihn vollständig zu ummanteln.

Das umfangreichere Abschleifen gesunder Zahnsubstanz, das zum Aufbringen einer Vollkrone erforderlich ist, kann mit dieser Technik vermieden werden.

Nach Entfernung der erkrankten Zahnsubstanz müssen wir oft nicht mehr als 0,3 bis 0,5 mm der gesunden Substanz abschleifen.

In der Zahnmedizin wird diese Vorgehensweise deshalb als minimal-invasiv bezeichnet. Der Begriff stammt aus der Chirurgie und steht für Eingriffe mit kleinster Verletzung. Für uns und unsere Patienten bedeutet das in der Regel eine deutlich bessere Langzeitprognose.

Ich bin Allergiker. Worauf muss ich achten?

Bei Keramik zum Glück auf nichts. Denn sie kann weder Allergien auslösen, noch kann es zu elektrochemischen Reaktionen wie z.B. Metall in der einen Krone mit sonstigen anderen Metallen im Mund führen. Keramik ist auch ein sehr guter Wärmeisolator, so dass die überkronten Zähne also nicht empfindlich gegen Temperaturreize, z. B. durch Eis oder heiße Getränke sind.

Was versteht man unter einer „Galvanokrone“?

Eine „Galvanokrone“ ist eine sehr spezielle und hochwertige Art der Verblendkrone, die sich hervorragend für Front- und Seitenzähne eignet. Der Kern dieser Keramik-Krone ist ein Goldkäppchen, das in einem hoch präzisen galvanischen Verfahren direkt auf den Modellstumpf aufgalvanisiert wird. Das führt zu enorm hoher Passgenauigkeit, so dass zwischen Krone und der natürlichen Zahnsubstanz nicht der kleinste Spalt bleibt, worin sich Beläge und Karies verursachende Keime sammeln können.

Der aufgalvanisierte Metallanteil der Kronen besteht lediglich aus einer hauchdünnen Schicht (ca. 0,2 ­ 0,4 mm) reinem Gold, was zu einem weiteren Pluspunkt führt: Der Zahn muss nicht so stark abgeschliffen werden wie bei einer Verblendkrone mit herkömmlichem Metallkern. Es kann mehr Zahnsubstanz erhalten werden. Wie bei den anderen beschriebenen Verfahren wird die keramische Verblendung auch hier ganz an die Eigenschaften der natürlichen Zahnsubstanz angepasst. Zudem kann der der goldfarbene Kern dunkle oder stark verfärbte Zahnsubstanz perfekt abdecken. Die Keramik bekommt mit dem Goldkäppchen sogar einen Farbton, der besonders natürlich wirkt. Mit beide Materialien, Gold und Keramik, haben Allergiker ebenso keine Probleme, so dass die Galvanokrone auch aus bioverträglicher Sicht zu empfehlen ist.

Ist es möglich, jeden Zahn mit einer Krone zu retten?

Ist der Zahn noch fest im Zahnbett eingebunden, können wir mit Hilfe einer Krone nahezu jeden Zahn erhalten – auch wenn der größte Teil seines sichtbaren Anteils zerstört ist. Bei fortgeschrittener, so genannter „tiefer“ Karies, die schon bis zur Zahnwurzel vorgedrungen ist, führen wir vorher eine Wurzelbehandlung durch. Dabei bleibt das Zahnbett, das die Wurzel umgibt und dem Zahn seinen festen Halt gibt, in der Regel dauerhaft funktionsfähig.

Welche Lösungen gibt es, wenn der Zahn nicht mehr zu erhalten ist?

Ist es nicht möglich, eine Zahnlücke mit einer Implantatversorgung zu schließen, kann dies durch eine Brücke geschehen. Das Werkstück überspannt die Zahnlücke ähnlich einer architektonischen Brücke über einen Fluss.

Grundsätzlich dienen die Zähne, die links und rechts von der Brücke stehen, als so genannte „Brückenpfeiler“, auf denen dann die Brücke befestigt wird. Das dazwischenliegende Brückenglied ersetzt den fehlenden Zahn.

Warum sollten Zahnlücken vermieden werden?

Zahnlücken sind nicht nur für das Erscheinungsbild von Nachteil, sondern auch für die verbliebenen Zähne. Diese „leiden“ regelrecht unter der Lücke, wenn z.B. der gegenüberliegende Zahn beim Zusammenbeißen keinen Widerstand hat und deshalb allmählich länger wird. Wir sprechen davon, dass er sich in die Zahnlücke hineinwächst.

Zusätzlich mit Problemen verbunden ist, wenn die Nachbarzähne in die Lücke hineinkippen und durch den so begonnenen Dominoeffekt die Zahnreihen irgendwann gar nicht mehr richtig aufeinanderpassen. Unangenehme Folgen solcher Veränderungen sind Fehlbelastungen der Kiefergelenke, sowie der Kaumuskulatur. Nacken, Rücken- und Kopfschmerzen können ebenso entstehen.

Können Brücken im Frontzahnbereich auffallen?

Eine ganz besondere Herausforderung für uns und den Zahntechniker ist die Frontzahnbrücke. Wo ein Zahn fehlt, bilden sich in der Regel auch der Kieferknochen und das Zahnfleisch zurück. Ästhetische Folgen sind unvorteilhaft wirkende Dellen. Geht zwischen den Zähnen das Zahnfleisch zurück, entstehen so genannte dunkle Löcher meist in Form von Dreiecke. Will man diese vermeiden, muss das Zahnfleisch mit Hilfe des Provisoriums perfekt ausgeformt werden, indem das provisorische Brückenglied dazu mehrfach unterfüttert wird. Das endgültige Brückenglied liegt dann nach Fertigstellung so dicht am Zahnfleisch, so dass es den Eindruck erweckt, aus dem Kiefer herauszuwachsen.

Besteht eine Lücke schon zu lange und ist der Knochen in Folge dessen zu stark eingefallen, können Knochen- oder das bedeckende Weichgewebe operativ auch wieder aufgebaut werden.

Welche Materialien werden bei Brücken am meisten verwendet?

Hier gibt es grundsätzlich kaum Unterschiede zu den Materialien, aus denen auch Kronen hergestellt werden. So ist die Metallkeramikbrücke (Verblendbrücke) eine sehr gute Standardlösung.

Das über die gesamte Spannweite gehende Metallgerüst ist die stabile Basis, auf die die zahnfarbenen Keramikschichten aufgetragen werden. So können Metallkeramikbrücken besonders stabil gearbeitet werden und können – je nach Verankerungsmöglichkeit – auch sehr große Lücken überspannen, wenn z.B. mehrere Zähne fehlen. Auch hier gilt, dass eine perfekte Ästhetik höchste Ansprüche an den Zahntechniker stellt.

Im Gegensatz zu lichtdurchlässigen vollkeramischen Arbeiten kann Metallkeramik farblich nicht an die benachbarten Zähne angepasst werden. Entsprechend muss der Zahntechniker die individuelle Keramikverblendung noch exakter gestalten als bei einer Vollkeramikbrücke. Durch eine Keramikschulter können auch hier ansonsten sichtbare Metallränder an den Ankerkronen vermieden werden.

Kommt Vollkeramik auch bei größeren Brücken zum Einsatz?

Ja, dank moderner hochfester Zirkoniumoxidkeramiken stellt die Vollkeramikbrücke auch bei mehreren fehlenden Zähnen eine hoch stabile Lösung dar. Solche Brücken werden mit computergesteuerten Präzisionsgeräten aus Keramikblocks herausgefräst und anschließend individuell verblendet. Grundsätzlich sind sie für die Front- wie für die Seitenzähne geeignet.

Was kann ich mir unter einer „Klebebrücke“ vorstellen?

Während für eine klassische Brücke im Verhältnis viel Zahnsubstanz für die Brückenpfeiler abgeschliffen werden muss, wird bei der Klebetechnik erheblich weniger abgetragen und der Zahnersatz mit einer speziellen Klebetechnik an den Zähnen befestigt. Weiterer Vorteil ist, dass die Zähne ihre natürliche Elastizität behalten. Somit stellt die Versorgung langfristig meist die schonendere Variante für die tragenden Zähne dar als die klassische Brücke.

Welche Vorteile besitzt eine „Galvanobrücke“?

Genau wie bei der Galvanokrone sind bei einer Galvanobrücke die Brückenanker mit hauchdünnen Goldkäppchen gestaltet, die anschließend mit einem gegossenen Gerüst aus biokompatiblem Metall miteinander verbunden werden.

Genau wie bei einer Galvanokrone gewährleistet diese Art der Versorgung eine außerordentlich hohe Passgenauigkeit und damit einen optimalen Schutz für die überkronten Zähne. Zwar sind die Goldkäppchen extrem dünn, ermöglichen aber auch bei dunklen oder verfärbten Zähnen eine optimale Ästhetik. Durch die ausgezeichnete Bioverträglichkeit von Gold und Keramik sind auch hier Allergien und andere unerwünschte Reaktionen ausgeschlossen.

Was sind die Behandlungsschritte bei der Versorgung mit Kronen und Brücken?

Damit die neuen Zähne funktional und optisch genau zu den anderen Zähnen und vor allen zu ihrem „Gegenüber“ passen und auch keine Fehlbelastungen entstehen sollen, sind in der Regel mehrere Termine bei uns und eine sorgfältige Behandlungsplanung erforderlich.

Im ersten Schritt wird die vorhandene Karies und eventuell vorhandene alte Füllungen entfernt. Dann werden die Zähne so beschliffen, dass später die Kronen bzw. die Brückenanker stabil darauf befestigt werden können. Von dieser Situation nehmen entsprechende Abformungen. Diese sind die wichtigsten Arbeitsgrundlagen für den Zahntechniker, um den Zahnersatz anzufertigen. Bis zum endgültigen Einsetzen des Zahnersatzes erhalten die Patienten ein Provisorium.

Vor dem endgültigen Einsetzen des fertigen Zahnersatzes gibt es zunächst eine „Anprobe“, die je nach Art der Versorgung auch schon einmal für eine Weile „Probe getragen“ wird. Gibt es keine Probleme, wird der Zahnersatz endgültig befestigt. Um Galvano- und Metallkeramikkronen bzw. –brücken mit den Brückenpfeilern zu verbinden, werden dies aufzementiert; bei Vollkeramik wird das Werkstück mit einer speziellen Technik aufgeklebt.

Kann ich vorher sehen, mit welcher ästhetischen Wirkung ich bei solchem Zahnersatz rechnen kann?

Das geht nicht nur problemlos, sondern macht auch Sinn. Wir nennen so etwas „Wax-ups“ oder „Mock-ups“. Gerade bei ästhetisch anspruchsvollen Versorgungen macht es Sinn, Modelle der Kronen oder Brücken aus zahnfarbenem Wachs oder Kunststoff anzufertigen. Die Modelle werden auf die Zähne aufgesetzt und in Zusammenarbeit mit dem Zahntechniker ganz nach Bedarf angepasst und individualisiert.

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