Täglich lächeln – fake it till you make it!

Lächeln und lachen tut gut! Denn ein verschmitztes Grinsen oder ein lauter Lacher sind nicht nur Ausdruck von Wohlbefinden – regelmäßiges Lachen ist auch gut für die körperliche und seelische Gesundheit.

Kinder haben uns Erwachsenen in puncto Lachen einiges voraus: Sie bringen es auf bis zu 400 Lacher am Tag. Wir Erwachsenen haben diese Unbeschwertheit oft verlernt und schaffen es nur noch 15 Mal täglich zu lachen.

Dabei sollten wir uns darum bemühen, öfter und regelmäßiger zu lachen und zu lächeln. Ein offenes Lachen wirkt sympathisch und freundlich. Mit einem Lächeln auf den Lippen geht der Umgang mit den lieben Mitmenschen viel einfacher von der Hand.

Doch ein freundlicher Gesichtsausdruck ist nicht nur für das Umfeld angenehm. Auch Sie selbst profitieren davon – oftmals unerwartet. Lachen kann beispielsweise das Immunsystem stärken und den Blutdruck senken. Es hilft, Cholesterin abzubauen und hilft sogar bei Schlaflosigkeit. Grund genug, abends vor dem Zubettgehen die Lieblings-Komödie anzusehen!

Lehrmeister des Lachens

Hypocrisy

„Fake it till you make it“? Ja, auch künstliche Heiterkeit wirkt sich positiv auf den Gemütszustand aus!

All dies weiß man, weil es findige Wissenschaftler gibt, die sich mit der Lehre des Lachens beschäftigen – der Gelotologie. Die junge Disziplin wurde durch den Psychiater William F. Fry begründet, der 1964 erstmals die Auswirkungen des Lachens auf physiologische Vorgänge erforschte.

So zeigt sich beispielsweise, dass die positiven Auswirkungen des Lachens auf den Körper unabhängig davon eintreten, ob das Lachen echt oder nur „gespielt“ ist. Die Auswirkungen sind immer die gleichen.

Diesen Ansatz verfolgte der indische Arzt Madan Kataria weiter. Er entwickelte in den 1990er-Jahren das „Lachyoga“, auch als „Lachen ohne Grund“ bekannt. Durch verschiedene Übungen soll der Mensch lernen, zu lachen – unabhängig davon, ob es einen Grund dafür gibt oder nicht.

Lachtraining für Körper und Seele

Mit Klatsch-, Dehn- und Atemübungen soll das Lachen in guter Gesellschaft angeregt werden. Durch psychologische Tricks und Rollenspiele wird künstliche Heiterkeit erzeugt, die bald in echtes Lachen übergeht. Auch Comedy, lustige Videos oder lustige Bilder können dabei unterstützen, das Lachen (wieder) zu lernen.

Lachtraining lohnt sich: Bald schon wird das tägliche Lachen und Lächeln zur Gewohnheit. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass sich Lachen tatsächlich trainieren lässt. Es ist also tatsächlich sinnvoll, sich bewusst zum regelmäßigen Lachen und Lächeln zu entschließen.

Und auch wenn sie sich noch schwer tun damit, grundlos zu lachen: Ein bisschen Zeit bleibt Ihnen noch bis zum nächsten Weltlachtag. Der findet nämlich jedes Jahr am ersten Sonntag im Mai statt.

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Also zeigen Sie dem Leben die Zähne – und lächeln Sie mal wieder!

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