Angstpatienten brauchen ein persönliches Umfeld

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Die Zahnarztpraxis für Angstpatienten in Köln

Viele unserer Angstpatienten erzählen von früheren Erlebnissen beim Zahnarzt.

Oft sind sie dabei herabwürdigend von Zahnärzten oder deren Teams behandelt worden. Das geht oft schon bei der Begrüßung an der Rezeption los. Wie kann es sein, dass man als Patient bereits beim Betreten der Praxis empfangen wird, als sei man ein Bittsteller, Störenfried oder eine bloße Nummer, die abgearbeitet werden muss?

Es geht im Praxisalltag doch nicht nur darum, die Formalitäten so schnell wie möglich abzuhandeln. Nein, in unserer Praxis sollten wir dem Gegenüber das Gefühl geben, willkommen zu sein. Gerade Angstpatienten reagieren ausgesprochen sensibel und feinfühlig auf Zwischenmenschliches.

Üblicherweise wird man in einer unfreundlichen Praxis dann als nächstes auf den Stuhl gelegt und bekommt den Schlabberlatz um. Wenn man Glück hat, kommt der Zahnarzt recht schnell. Oft liegt man aber eine sehr lange Zeit in einem steril ausgestatteten Zimmer, in dem es zu allem Überfluss auch noch nach Zahnarzt riecht. Nicht sehr beruhigend! Irgendwann betritt dann der Zahnarzt das Zimmer und hat oft bereits den Mundschutz vorm Gesicht. Eine persönliche Begrüßung entfällt wegen des Termindrucks und es geht sofort los.

Erklärungen… reiner Luxus! Handschuhe… wenn man Glück hat! Die Betäubung wird ohne Umschweife gesetzt und ohne die Wirkzeit abzuwarten wird gebohrt. Ok, es tut noch weh, aber auf die eindeutigen Zeichen des Patienten wird oft nicht eingegangen. Sprüche wie „Da müssen Sie jetzt durch“, oder „Das kann nicht wehtun“ werden gerne geklopft. Kaum ist die Arbeit getan, ist der Halbgott in Weiß auch schon wieder verschwunden. Leider sind solche Horrorgeschichten von unfreundlichen Zahnärzten auch heute immer noch an der Tagesordnung in vielen Praxen.

Aber warum eigentlich? Oft liegt es an der schlechten Terminführung in der Praxis und der mangelhaften internen Schulung des Teams. Aber hier gilt der Spruch: „Der Fisch stinkt immer vom Kopf“. Allein der Zahnarzt ist dafür verantwortlich, wie mit seinen Patienten umgegangen wird. Ich bin der festen Überzeugung, dass man Patienten genauso empfangen und behandeln sollte, wie man selbst behandelt werden möchte. Allerdings gilt auch immer „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück“. Dabei sollte man nicht vergessen, dass gerade Angstpatienten oft ein völlig anderes Verhalten als gewöhnlich an den Tag legen, wenn sie sich in der Stresssituation „Zahnarztpraxis“ befinden.

Ein höfliches, freundliches Miteinander erleichtert dem Patienten den ohnehin für ihn schweren Gang in die Praxis. Und auch dem Team und dem Behandler gibt es am Abend das Gefühl, einen angenehmen und auch stressfreien Tag erlebt zu haben.

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